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Anlagehorizont
Zeitraum, während dem eine bestimmte Summe nicht benötigt wird und daher investiert werden kann. Der Anlagehorizont sollte auch auf die Risikobereitschaft des Anlegers abgestimmt sein. Das Spektrum reicht von Geldmarktfonds mit einigen Monaten Anlagehorizont über Anleihefonds mit etwa drei Jahren bis hin zu Aktienfonds mit möglichst fünf Jahren oder mehr als Anlagehorizont.

Anlegermentalität
Anlegerverhalten in Bezug auf die Riskobereitschaft. Man unterscheidet hier zwischen dem konservativen, ausgewogenen, chancenorientierten und spekulativen Anlegertyp.

Asset Allocation
Englischer Begriff für die Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Anlagemöglichkeiten (Assetklassen, Währungen, Regionen). Die Bedeutung der Asset Allocation beruht auf der Tatsache, daß der Ertrag eines Portefeuilles in erster Linie von der Auswahl der Wertpapierarten und Länder sowie deren Gewichtung bestimmt wird. Asset Allocation hat zum Ziel, Rendite und Risiko eines Portefeuilles zu optimieren.

Benchmark (Vergleichsindex, Vergleichsmaßstab)
Die Entwicklung eines bestimmten Index, der einem Fonds als Vergleichsbasis für die Wertentwicklung dient. Ziel eines aktiv gemanagten Fonds ist es, den Vergleichsindex zu schlagen. Passiv gemanagte (Index)-Fonds sollten sich in etwa wie ihr Vergleichsmaßstab entwickeln.

Beta-Faktor
Der Beta-Faktor gibt die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Fondsrendite an, wenn der Markt (benchmark) um 1% steigt oder fällt. Ein Wert über (unter) 1 bedeutet im Schnitt eine stärkere (schwächere) Bewegung des Fonds gegenüber der benchmark.

Blue Chips (Standardwerte)<
Bezeichnung für Aktien der größten, international bekannten Unternehmen, die einen wesentlichen Anteil am gesamten Börsenumsatz haben und deren Kurse auch in die Berechnung der gebräuchlichen Indizes eingehen. Im Deutschen Aktienindex (DAX) sind beispielsweise die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen enthalten.
Gegenteil: Small Caps

BVI-Methode
Methode zur Berechnung der Wertentwicklung eines Investmentfonds.Kalkulationsgrundlage bildet die Veränderung der Anteilwerte innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Bei der BVI-Methode werden bestimmte Einflußfaktoren wie Ausgabeaufschlag, Rücknahmespesen, Depotgebühren oder Kontoführungsgebühren bei der Wertentwicklungs-Berechnung eliminiert. Die Methode unterstellt, daß sämtliche Erträge, die der Fonds dem Anteilinhaber auszahlt, rechnerisch kostenfrei wieder angelegt werden

Core Investment – Strategie
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Elastizität – ( Differenz )
Die Differenz der positiven und negativen Elastizität gibt an, wie symmetrisch die marktphasenbezogene Ausrichtung der Anlagestrategie während eines bestimmten Zeitraums war. Je höher z.B. diese Kennzahl ist, desto aggressiver bzw. weniger defensiver verhält sich der Fonds in Aufschwungphasen und defensiver bzw. weniger aggressiver in Abschwungphasen.

Elastizität-
Die negative Elastizität gibt an, wie stark die Renditen des Fonds von den Renditen des Index in Abschwungphasen abhängen. Hiermit wird erfasst, wie aggressiv bzw. defensiv der Managementstil für Abschwungphasen ausgelegt ist.

Elastizität +
Die positive Elastizität gibt an, wie stark die Renditen des Fonds von den Renditen des Index in Aufschwungphasen abhängen. Hiermit wird erfasst, wie aggressiv bzw. defensiv der Managementstil für Aufschwungphasen ausgelegt ist.

Fondsrating
System von Buchstaben oder Zahlen, daß komplexes Datenmaterial auf einfache Weise zusammenfaßt und als Entscheidungshilfe für die Auswahl von Anlageprodukten dient. 1999 wurde von der Bad Homburger Vermögensverwaltung FERI Trust ein Fonds Rating-System entwickelt, das in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Aktien- und Rentenfonds in die Kategorien A für sehr gut bis E für schwach einordnet. Es wird für rund 1100 in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Fonds errechnet. Internationale Rating-Agenturen wie "Moody's Investors Service Inc" und "Standard & Poors Inc" haben in Deutschland bislang vor allem Ratings für Geldmarktfonds erarbeitet, planen aber ebenfalls Ratings für Aktien- und Anleihenfonds. Zu unterscheiden sind Fondsratings von Performancerankings, die Aussagen über Fondsrenditen losgelöst von ihrem Risiko treffen.

Growth
Wird der Fokus bei der Zusammensetzung eines Portfolios auf „Growth" (Wachstum) gelegt, so erfolgen die Anlagen in Unternehmungen, die aufgrund des erwarteten überdurchschnittlichen Gewinn- und Umsatzwachstums interessant sind.

Beispiel: Der Preis des Wertpapiers ist im Verhältnis zum Markt relativ teuer. Dies drückt sich in einem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis aus (Price/Earnings ratio). Der Investor ist nämlich in Anbetracht eines erwarteten überdurchschnittlichen Gewinnwachstums bereit, eine Prämie für den Wachstumswert zu zahlen.
Hohe Volatilität: Wachstumswerte unterliegen tendenziell höheren Kursschwankungen. Da die Investoren aufgrund der überdurchschnittlichen Gewinnerwartungen bereit sind, eine Prämie zu zahlen, reagiert der Markt umso heftiger bei negativen Unternehmensmeldungen. Bei positiven Unternehmensmeldungen, die den Erwartungen entsprechen oder diese sogar übertreffen, steigen diese Aktien hingegen überproportional.

Jensen's Alpha
Das Jensen's Alpha mißt die risikoadjustierte Überrendite (Outperformance) des Fonds gegenüber dem Markt-index. Auch bei dieser Kennzahl gilt: Je höher der Wert, desto positiver ist dies zu beurteilen.

KBV
Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) errechnet sich aus dem Aktienkurs dividiert durch den Buchwert je Aktie. Ein Wert von eins bedeutet, dass das Unternehmen mit dem Substanzwert, also dem Wert des Eigenkapitals bewertet ist. Bei einem Wert über eins ist das Unternehmen höher bewertet, bei einem Wert unter eins geringer. In letzterem Fall geht die Börse häufig davon aus, dass das Unternehmen schlecht positioniert ist und möglicherweise Verluste macht.

KGV
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis drückt das Verhältnis zwischen Aktienkurs und dem erzielten Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie aus. Das KGV wird errechnet, indem der Börsenkurs durch den Gewinn pro Aktie geteilt wird. Beispiel: Aktienkurs 300 Euro, Gewinn je Aktie 15 Euro = KGV 20. Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Mit dem KGV kann die Ertragskraft von Aktiengesellschaften verglichen werden. Allerdings ist das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) beispielsweise bei jungen Unternehmen aussagekräftiger.

Korrelation
Kennziffer für die Koppelungsintensität der Wertentwicklung eines Fonds mit dessen Benchmark. Eine perfekte Korrelation wird durch die Zahl 1,00 ausgedrückt, eine vollständige negative Korrelation durch die Zahl -1,00. Zwischenwerte: R von 0,7 - 0,99 bedeutet eine hohe Korrelation, R von 0,4 - 0,69 bedeutet eine mäßige Korrelation, R < 0,4 bedeutet eine Nicht-Korrelation

Makroökonomischer Selektionsprozess
Anlegergerechte Auswahl geeigneter Fondskategorien nach Anlageregionen und Branchen.

Marktindikator
Der Marktindikator spiegelt die aktuelle Einschätzung der Märkte wieder. In der Core Investment Strategie basieren die Einschätzungen auf Informationen der renommierten Rating Agentur "Ferri Trust", kombiniert mit qualitativen Analysen des Investmentberaters.

Mid-Cap-Fonds
Fonds, die ihre Mittel vor allem in mittelgroße börsennotierte Unternehmen investieren.

MSCI
Börsentäglich veröffnetlichter Aktienindex, der von Morgen Stanley Capital International publiziert wird. Der MSCI-Aktienindex wird auf Laspeyres-Basis berechnet. Er basiert auf 1470 Aktienkursen aus 20 Ländern und repräsentiert ca. 60% der Börsenkapitalisierung dieser Länder. Der MSCI-Aktienindex wird als Weltindex sowie in Form regionaler Indices ( Nordamerika, Europa, Nordische Länder, Pazifik sowie Ferner Osten; 20 Länder-Indices und 38 Branchen-Indices ) publiziert.

Outperformance
Hier wird gemessen wie sich ein Fonds oder ein Fondsdepot gegenüber seinem Vergleichsindex, der sogenannten Benchmark abgeschnitten hat. Dadurch lässt sich erkennen, ober der Fonds oder das Fondsdepot beispielsweise nur gelegentlich deutlich besser war als seine Konkurrenten bzw. der Vergleichsindex, oder ob kontinuierlich eine bessere Performance erzielt werden konnte.

Peer Group
Vergleichsgruppe, bei Investmentfonds sind dies Fonds im gleichen Anlagesegment, beispielsweise Aktienfonds weltweit anlegend oder europäische Small Caps ( Nebenwerte ).

Performance
Als Performance bezeichnet man die Wertentwicklung einer Kapitalanlage. Bei Investmentfonds wird meist die prozentuale Veränderung der Anteilwerte während eines bestimmten Zeitraums unter Berücksichtigung der Ausschüttung und des Körperschaftssteuerguthabens - meist aber nicht der beim Fondskauf gezahlten Ausgabeaufschläge - gemessen. Die Wertentwicklungen verschiedener Fonds und damit die Leistung des Fondsmanagements lassen sich nur miteinander vergleichen, wenn Fonds mit in etwa gleichen Anlageobjekten und vergleichbarer Anlagestrategie betrachtet werden.

Portfolio Optimierer
tetralog
hat mit dem R&K – Verfahren ein wissenschaftlich fundiertes Tool entwickelt, das den Anforderungen des WpHG gerecht wird, die Risikopersönlichkeit des Anlegers erfasst und eine auf sein Risikoprofil, seinen Anlagehorizont, seine Anlageerfahrungen und seine finanziellen Verhältnisse zugeschnittene Anlageempfehlung generiert.

Publikumsfonds
Investmentfonds, deren Anteilscheine keinem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten sind, sondern von jedermann erworben werden können.

prozyklisch
Eine Vielzahl von Anlegern verhält sich prozyklisch und damit falsch, d.h. sie verkaufen ihre Anteile, wenn der Wert der Anteile sinkt und kaufen Anteile, wenn der Wert steigt. Denn damit verkaufen sie ihre Anteile zu billig und kaufen sie zu teuer. Die Ursache hierfür liegt meist in der Orientierung des Anlegers an Vergangenheitswerten und Nichtorientierung an der zukünftig zu erwartenden Entwicklung. (Ggs. Antizyklisches Anlageverhalten).

qualitative Bewertungskriterien
Bedeutet im Fondsgeschäft mehr als nur eine gute Rendite. Anlagekonzept und Fondsmanager sind wichtige qualitative Erfolgsfaktoren

quantitative Bewertungskriterien
Bedeutet im Fondsgeschäft Auswahl der geeigneten Fonds auf Basis von Fondskennzahlen

Regressionsgrade
Die positive (negative) Regressionsgerade gibt an, wie sich der Fonds in Marktaufschwung-(abschwung)-Phasen durchschnittlich verhält. Ein Wert über (unter) 1 bedeutet im Schnitt eine stärkere (schwächere) Bewegung des Fonds gegenüber der Benchmark.

Rendite
Unter der Rendite einer Kapitalanlage versteht man das Verhältnis des jährlichen Ertrags bezogen auf den Kapitaleinsatz, also die Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die Rendite einer Investmentanlage beruht auf den Ertrags-einnahmen des Fonds (z.B. Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne) und den Kursveränderungen der im Fonds befindlichen Werte.

Risiko
Hier eine Auswahl der wichtigsten, nicht immer auf den ersten Blick einleuchtenden Risikofaktoren.

Marktrisiko: Sind an den internationalen Börsen Kursrückgänge zu verzeichnen, wird sich dem kaum ein Fonds entziehen können. Dieses Marktrisiko wird um so größer, je spezieller der Anlageschwerpunkt eines Fonds ist, denn damit wird tendentiell auf eine breite Streuung verzichtet. Ob das jeweilige Fondskonzept oder der Anlageschwerpunkt erhöhte Marktrisiken birgt, muß im Einzelfall geprüft werden.

Fondsmanagement: Das Fondsmanagement ist nicht frei von Fehleinschätzung. Auch kann ein Wechsel im Management eines Fonds erhebliche Auswirkungen auf die Performance haben - im positiven wie im negativen Sinn. Dieses Risiko ist nur durch Index-Fonds zu umgehen.

Währungsrisiko: Legt ein Fonds Gelder in einer ausländischen Währung an, dann können mit dem Erwerb seiner Fondsanteile Währungsrisiken verbunden sein. Teilweise wird in Fonds eine Absicherungsstrategie gegen Währungsrisiken betrieben, unabhängig davon, in welcher Währung die Fondsanteile notiert werden.

Interpretationsrisiko: In Deutschland werden Wertentwicklungstabellen publiziert, die auf unterschiedlichen Annahmen, Berechnungsmethoden und Stichtagsbetrachtungen beruhen. Es ist also ratsam, sich beim Vergleich von Fonds auf Daten zu verlassen, die jeweils nach derselben Methode erarbeitet sind. Des weiteren muß darauf geachtet werden, daß nur Fonds mit ähnlichen Anlagegrundsätzen verglichen werden. Auch kann die in der Vergangenheit erzielte Performance nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden.

Bonitätsrisiko: Rentenfonds mit Anleihen von Emittenten geringerer Bonität bringen ein höheres Risiko mit sich.

Informationsrisiko: Darstellungen in Medien können Anlegern einen Sachverhalt zeitverzögert, unrichtig oder unvollständig wiedergeben. Daraus resultiert die Gefahr, zu spät über wichtige Informationen zu verfügen und daraus Verluste zu erleiden oder die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen aufgrund fehlerhafter oder unzureichender Informationen zu fällen.

Risikoballung: Anleger sollten die Anhäufung von Risikofaktoren vermeiden. Da dies jedoch nicht immer leicht und auf den ersten Blick erkennbar ist, gilt die Devise "Nicht verzetteln". Lieber wenige Fonds ins Portfolio nehmen und sich mit ihnen beschäftigen, als viele Fonds, von denen man zu wenig weiß.

Sharpe-Ratio
Die Sharpe-Ratio mißt die Überschußrendite eines Fonds pro Risikoeinheit. Wenn also beispielsweise ein Anleger die Wahl zwischen zwei Fonds hat, die beide in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von 15 Prozent erzielt haben, so dürfte er den Fonds bevorzugen, der diese Rendite mit der geringeren Schwankungsbreite der Wertentwicklung, gemeint ist hier die Volatilität, erreichte. Hier fällt die Entscheidung also relativ leicht. Muß der Anleger aber zwischen zwei Fonds wählen, von denen der eine zwar etwas schwächer in der Rendite, aber eben auch etwas weniger risikobehaftet ist, so gibt die Sharpe-Ratio die notwendige Hilfestellung.
Zunächst einmal enthält sie im Zähler die sogenannte Überschußrendite. Darunter versteht man die über die sichere Geldmarktanlage hinausgehende Rendite (annualisiert). Wenn also der risikolose Geldmarkt drei Prozent und der ausgewählte Fonds zehn Prozent abgeworfen haben, so hat letzterer eine Überschußrendite von sieben Prozent. Diese wird ins Verhältnis gesetzt zum Risiko, ausgedrückt als Volatilität. Eine positive Sharpe-Ratio, also eine deutlich größer eins (>1) zeigt an, daß gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet wurde. Zum anderen zeigt sie, in welchem Verhältnis diese Mehrrendite zum eingegangenen Risiko steht.
Umgekehrt verdeutlicht eine negative Sharpe-Ratio kleiner Null (< 0), daßnoch nicht einmal die Geldmarktverzinsung übertroffen wurde. Während bestimmter Phasen gibt es durchaus Märkte, in denen trotz eingegangenen Risikos keine angemessene Wertentwicklung zu erzielen ist.
Unterscheiden sich also zwei Fonds sowohl in der erzielten Rendite als auch in der Volatilität, sollte unter sonst gleichen Bedingungen der Fonds mit der höheren Sharpe-Ratio bevorzugt werden.

Small-Cap-Fonds
Fonds, die ihre Mittel überwiegend in kleine börsen-notierte Unternehmen (Nebenwerte) investieren.

Style Investing  
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Timing
Wahl des richtigen Anlagezeitpunkts bzw. des richtigen Ausstiegs. Fachleute raten allerdings Privatanlegern davon ab, ein Timing zu versuchen. Untersuchungen zeigen, daß die überwiegende Mehrzahl der Privatanleger nicht den richtigen Zeitpunkt findet. Das Timing-Problem kann der Anleger mit Sparplänen durch das Cost-Averaging vermeiden.

Tracking Error
Diese Kennzahl gibt die Volatilität der Abweichungen zwischen der Rendite des Fonds und des Referenzindex an. Je niedriger der Tracking Error ist, desto ähnlicher sind die Wertentwicklungen von Fonds und Index.

Treynor-Ratio
Bei der Treynor-Ratio wird die Überschußrendite zum sogenannten beta-Faktor ins Verhältnis gesetzt. Der beta-Faktor ist eine statistische Maßgröße, die die prozentuale Veränderung eines Fonds oder einer Aktie angibt, wenn der Markt - repräsentiert durch den entsprechenden Referenzindex - um ein Prozent steigt oder fällt. Ein beta von 1 besagt, daß die durchschnittliche Kursänderung des Fonds der des Marktes entspricht, bei beta größer eins (> 1) ist sie heftiger, bei beta kleiner eins bis null (<1 bis 0) ist sie geringer als die des Marktes. Ein beta kleiner null (<0) zeigt an, daß sich der Fonds positiv entwickelt, wenn der Markt einbricht und Kursverluste verzeichnet, wenn die Börse nach oben geht.
Auch hier wird der Investor unter sonst gleichen Rahmenbedingungen den Fonds mit der größeren Treynor-Ratio vorziehen, denn er hat seine Rendite unter relativ geringeren indexkorrelierten Schwankungen erzielt.

Value
Erfolgt der Fokus bei der Zusammensetzung eines Portfolios auf „Value" (Wertorientierung), so werden Unternehmungen gesucht, die etabliert, jedoch unterbewertet sind und einen hohen Marktwert aufweisen. Das bedeutet, dass der Markt das Potential einer Firma bzw. seinen Wert noch nicht erkannt hat. Da aber angenommen wird, dass die Märkte mittel- und langfristig effizient sind, wird der wahre Wert früher oder später erreicht. Der Value Style ist somit immer langfristig ausgelegt.

Beispiel: Der Preis des Wertpapiers ist im Verhältnis zum Markt relativ billig. Dies drückt sich in einem tiefen Kurs-Gewinn-Verhältnis aus (Price/Earnings ratio).
Tiefere Volatilität: Obwohl die Volatilität eines Value-Wertes variiert, ist sie meistens tiefer als der Marktdurchschnitt. Da die Kurse schon vehältnismässig tief sind, sollten sie normalerweise nicht zu extrem fallen.

Volatilität
Schwankungsbereich von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen während eines bestimmten Zeitraums. Die Volatilität ist eine mathematische Größe (Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Hier wird zum Beispiel ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Monat gebildet. Die Schwankungen dieses Werts werden als Standard genommen und gemessen, wie weit sich der Fonds in einem Monat von diesem Durchschnittswert entfernt hat. Man errechnet also die Schwankungsbreite um den Mittelwert herum. Je größer diese Schwankungsbreite ist, um so volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Eine weitere Meßgröße für das Risiko ist beispielsweise der "Maximale Verlust".

 

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