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Vorteile
der Vermögensverwaltung mit Investmentfonds Im Vergleich zur traditionellen Vermögensverwaltung weist die Umsetzung der Anlage über Fonds folgende Vorteile auf:
- Zugang zu den besten Fondsmanagern der Welt auch für kleinere Vermögen
- Optimale Risikostreuung durch Diversifikation in Fonds
- Weltweite Expertise zu niedrigen Kosten
- Ergebnisqualität besser als in traditioneller Verwaltung
- Steuerliche Vorteile von Fonds in Privatvermögen
- Hohe Rechtssicherheit von Fonds durch gesetzliche Regelungen und Überwachungsmechanismen
Die Bewertung von Fonds
In Deutschland können die Anleger, auch aufgrund verstärkter Markteintrittsversuche ausländischer Fondsanbieter, derzeit unter ca. 4.000 Fonds auswählen, die nicht steuerlich diskriminiert sind. So kann der Anleger z.B. aktuell unter ca.200 Fonds mit Anlageschwerpunkt Europa Blue Chip – Aktien auswählen. Die Zunahme der Fondsangebote, die sich sowohl in der Anzahl als auch in der Vielfalt der Fonds widerspiegelt, erfordert aufgrund zunehmender Intransparenzeine systematische Bewertung der Anlageleistungen der einzelnen Fonds. Die Bedeutung der Fondsbewertung kann auch durch unsere Analyseergebnisse untermauert werden, wonach die Performance der Fonds selbst innerhalb identischer Anlagekategorien stark differiert. Performance-Unterschiede von teilweise mehr als 20%-Punkten in einzelnen Kalenderjahren sind keine Seltenheit und für eine Vielzahl von Anlagekategorien feststellbar.
Auf den folgenden Seiten wird dargestellt, nach welchen Gesichtspunkten wir Fonds bewerten.
Rendite-Analyse Zentrale Elemente der Fondsbewertung bilden systematische Rendite- und Risiko-Analysen. In der Rendite-Analyse wird im Bereich der Fondsanalyse die BVI-Methode verwendet, d.h. die Rendite-Ermittlung des Fonds unter der
Prämisse der Wiederanlage sämtlicher Ausschüttungen. Ergänzend wird der nominale Anlageerfolg relativiert, indem dieser mit einer geeigneten Referenzgröße („benchmark") verglichen wird. Als „benchmark" kommen - je nach Ausrichtung und Anlagepolitik des betrachteten Fonds - sowohl standardisierte Marktindices als auch speziell konzipierte Referenzgrößen („customized benchmarks") in Betracht. Die Auswahl einer geeigneten benchmark hängt dabei primär von der Zielsetzung ab, die ein typischer Anleger mit dem entsprechenden Fonds verbindet.
Eine weitere Komponente der Rendite-Analyse liegt darin, die speziellen Erfolgsbeiträge des Fonds-Managements zu ermitteln. Hierzu erfolgt eine rechnerische Aufspaltung des Fondserfolgs in verschiedene Einzelkomponenten. Darunter fallen etwa die Erträge, die ein Fondsmanager durch Über- oder
Untergewichtung einzelner Anlagekategorien („asset allocation"), durch bewusste
Markteintritts- oder -austrittsentscheidungen („timing"), durch gezielte Auswahl von Einzeltiteln („stock picking") oder durch Währungsbewegungen erzielen konnte. Mit komplexen mathematischen Verfahren können diese Einzelbeiträge dann im Rahmen einer sogenannten „Attributionsanalyse" individuell analysiert und bewertet werden.
Risiko-Rendite-Ratios Die beiden Dimensionen der Fondsleistung, Rendite und Risiko, lassen sich auch in mehreren Variationen zu einer einzigen Kennzahl kombinieren. Die wohl bekannteste davon stellt die nach dem Nobelpreisträger William Sharpe benannte "Sharpe-Ratio" dar. Diese Kennzahl bewertet die Anlageleistung eines Fondsmanagers anhand der risikoadjustierten Mehrrendite, die der Fondsmanager gegenüber dem risikolosen Marktzinssatz (z.B. Euribor) für die Fondsanleger erzielen konnte. Hohe positive Werte der Sharpe-Ratio
stehen somit für deutliche Überrenditen bei geringem Risiko.
Vereinzelt werden in der Praxis auch Kennzahlen verwendet, die eine Modifikation der Sharpe-Ratio darstellen oder eine strukturelle Ähnlichkeit mit dieser (z.B. Treynor-Ratio) aufweisen. Trotz erheblicher Vorzüge beschränken sich all diese Kennzahlen auf die Verwendung eines eindimensionalen Risiko-Maßes , z.B. der Volatilität oder dem "ß-Faktor" und lassen die anderen Risiko-Komponenten Verlust- und Verhaltens-Risiko unberücksichtigt.
Verhalten im Marktaufschwung und -abschwung Das Bild über einen Investmentfonds kann weiter verfeinert werden, indem neben einer nachvollziehbaren Messung von Rendite und Risiko auch
Informationen über das Verhalten der Fonds in verschiedenen Marktphasen
berücksichtigt werden.
Speziell für die Untersuchung des Marktverhaltens eines Fonds hat FERI Trust das Konzept der positiven und negativen Elastizitäten entwickelt, anhand dessen sich das Renditeverhalten einzelner Fonds unter sowohl positiven als auch negativen Marktbedingungen analysieren lässt. Aus Anlegerperspektive
verhält sich ein Fonds in der jeweiligen Marktphase ideal, wenn dieser in Markt-aufschwungphasen stärker als der Referenzindex zulegt, in Abschwungphasen jedoch gar nicht - oder zumindest deutlich weniger als der Index - verliert. Hingegen ist ein "inferiores" Verhalten festzustellen, falls der
Fonds durch unterdurchschnittliche Wertentwicklung im Aufschwung sowie überdurchschnittliche
Verluste im Abschwung enttäuscht. Anhand der Differenz der Elastizitäten kann das Marktverhalten eines Fonds identifiziert werden: Die Differenz der positiven und negativen Elastizität gibt an, wie symmetrisch die marktphasenbezogene Ausrichtung der Anlagestrategie während eines bestimmten Zeitraums war. Je höher z.B. diese Kennzahl ist, desto aggressiver bzw. weniger defensiver verhält sich der Fonds in Aufschwungphasen und defensiver bzw. weniger aggressiver in Abschwungphasen.
FERI Trust Fonds Rating Ein wesentliches Ziel bei der Bewertung von Fonds ist es, Fonds mit zufällig erzielter Performance von solchen mit systematisch untermauertem Ansatz
eindeutig zu trennen. Anleger sollen dadurch Fonds vermeiden, die durch zufällige Einzeltreffer oder über die Inkaufnahme eines hohen Risikos eine historisch gute Performance erzielt haben, aber keinen fundierten und konsistenten Managementansatz erkennen lassen. Dagegen zeichnen sich"gute" Fonds insbesondere dadurch aus, dass sie gegenüber dem Marktindex bzw. ihrer Referenzgruppe eine nachhaltig stabile Outperformance bei möglichst geringem Risiko erzielen.
Hierfür hat FERI Trust ein Fonds Rating entwickelt. Anspruch dessen ist, dem Anleger eine schnelle und einfache Entscheidungshilfe für die Auswahl der
beschriebenen "guten" Fonds zu bieten. Das Rating integriert anhand eines systematischen Aufbaus die einzelnen Komponenten der Fonds-Analyse und damit das umfassende Know-How des FERI Trust Fondsresearch.
Das Rating-Ergebnis wird in Buchstaben von A bzw. (A) – sehr guter Fonds – bis E bzw. (E) – schwacher Fonds - angezeigt und bezieht sich jeweils auf die dem Fonds zugehörige Anlagekategorie. Ein Buchstabe in Klammern bedeutet, dass das Rating-Ergebnis den sog. Management-Indikator nicht mit einschließt.
Zur Gewährleistung der Aussagekraft einzelner Analyse-Tools wird für das Rating eine Kurshistorie der Fonds von mindestens 5 Jahren vorausgesetzt. Gerade weil das Rating-Ergebnis eines Fonds indirekt die Entwicklung aller
Fonds der jeweiligen Kategorie mit einbezieht, wird das Rating nur für Kategorien mit einer hinreichend großen Fondsmasse, d.h. 20 Fonds, vergeben.
Zudem bezieht sich das Rating jeweils auf eine bestimmte Länderperspektive (bezüglich Zulassung, steuerliche Aspekte, Währung). Aktuell vergibt FERI
Trust das Rating für mehr als 1100 Fonds mit deutscher Länderperspektive, welches sich an deutsche Anleger richtet.
Quelle: Feri Trust |